Künstlerische

System-Aufstellungen

Nach einem gemeinsamen Empfangsritual werden 2 Prozesse nacheinander durchgeführt:

 

1. Im rituellen Kreis bekommt der "Fragende" die Aufmerksamkeit der Gruppe (max. 18 Menschen). Er stellt 3 Fragen. Der Raum wird dabei von seinem "System" gefüllt.

 

2. Die "Kunstschaffenden" lassen sich vom "System" im Raum aktivieren. Durch Theater-, Musik- und Malkunst entsteht eine wahrnehm- und fühlbare Verkörperung des "Systems", die nach einem neuen Gleichgewicht strebt.

 

3. Der "Fragende" wird eingeladen, das Geschehene nachhallen und -wirken zu lassen. Emotionen werden sanft erlebt und integriert und je nach Bedarf therapeutisch begleitet. Die 3 Fragen werden zurückgestellt.

 

Die 8 "Bezeugenden" schauen zu, sind durch ihre empathische Präsenz Teil des Prozesses und erleben die "Geschichten" in Resonanz mit ihren eigenen Themen.

 

Die Zeremonie endet mit einem gemeinsamen Abschiedsritual.

Die Kunst im Dienst des inneren Wandels

Die Kunst vermag die Komplexität unseres Lebens vereinfacht darzustellen, die Dynamik einer Situation einzufangen und Akzente zu setzen. Am Ende bleibt die Essenz sicht- und fühlbar. Für die "Fragenden" ist der Prozess tief, berührend und reinigend, für die "Bezeugenden" ist er authentisch, initiatisch und archaisch, für die "Kunstschaffenden" ist er artistisch, aufrichtig und intuitiv. Für alle ist er eine Reise in unserer tiefsten Menschlichkeit.