Künstlerische & holistische*

System-Aufstellungen

Nach einem gemeinsamen Empfangsritual werden 3 Prozesse am Samstag und 3 am Sonntag durchgeführt:

 

1. Im rituellen Kreis bekommt ein Teilnehmende die Aufmerksamkeit der Gruppe (9 Menschen). Er erzählt seine Geschichte, aus der 3 wesentliche Fragen formuliert werden. Der Raum wird dabei von seinem "System" gefüllt. Die Gruppe lässt sich vom "System" im Raum willenlos aktivieren. 4 Menschen bezeugen.

 

2. Durch verschiedene Kunstformen (Bewegung, Stimme, Worte, Interaktionen, Rhythmus, Klänge, Formen und Farben) entsteht eine sicht-, wahrnehm- und fühlbare Verkörperung des "Systems", die langsam nach einem neuen Gleichgewicht strebt.

 

3. Das Geschehene wird nachhallen und -wirken gelassen. Emotionen werden sanft erlebt, integriert und nach Bedarf therapeutisch begleitet. Die 3 Fragen werden zurückgestellt. Über das Geschehene wird auf sich bezogen reflektiert und ausgetauscht.

 

Die Zeremonie endet am Sonntag mit einem gemeinsamen Abschiedsritual.

*Das "holistisch" bezieht sich auf die Feststellung, dass auf seelischer Ebene alles verknüpft ist.

 

Die Kunst im Dienst des inneren Wandels

Der rituelle Kreis ist ein Tor zum Mysterium. Kein Wissen ist nützlich. Im Mittelpunkt steht das aufrichtige Fühlen. Jegliche Form von WOLLEN wird losgelassen. Keine Lösung wird gesucht, keine Antwort gegeben, kein Vergleich angestellt. Bezeugen? Erzählen? Ausdrücken? 3 Sichtweisen werden je von den Teilnehmenden erforscht. Bei jeder STILLE und bei jeder offengelassenen FRAGE ist willenlos WANDEL am Werk.