Die Gruppe besteht aus 9 Menschen: 3 ausgebildete und erfahrene Menschen halten den rituellen-, musikalischen und bildlichen Raum. 6 Teilnehmenden erleben je einen Prozess und wirken künstlerisch in den Prozessen der Anderen mit.

 

Die Zeremonie fängt am Samstag Morgen mit einem aufwärmenden Empfangsritual an. 3 Prozesse werden am Samstag und 3 am Sonntag durchgeführt:

1. Im rituellen Kreis bekommt ein Teilnehmende die Aufmerksamkeit der Gruppe. In aller Ruhe und aus dem Herz heraus erzählt er sein aktuelles  "Lebensthema". Daraus wird eine Frage formuliert. Der Raum wird dabei von seinem "System" gefüllt.

 2. Die Gruppe lässt sich vom "System" im Raum willenlos und ziellos aktivieren. Durch verschiedene Kunstformen (Bewegung, Stimme, Worte, Interaktionen, Objekte, Farben, Klänge und Musik) entsteht eine sicht-, wahrnehm- und fühlbare Verkörperung des "Systems", die langsam nach einem neuen Gleichgewicht strebt.

3. Das Geschehene wird nachhallen und -wirken gelassen. Erzählt wird, was bei der Verkörperung der "Systems" erlebt worden ist. Emotionen werden sanft empfangen und integriert. Die Frage wird zurückgestellt. Über das Geschehene wird auf sich bezogen reflektiert und ausgetauscht.

Die Zeremonie endet am Sonntag mit einem gemeinsamen Abschiedsritual. Während der Zeremonie wird besonders achtsam mit sich selber umgegangen.